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Wie Phosphor regional recycelt werden kann

04.12.2025 | Presse

wasserwirtschaft wassertechnik: Dezentrale Klärschlammverwertung für nachhaltiges Phosphorrecycling

Phosphorrückgewinnung aus Klärschlammasche: DreiSATS zeigt neue Wege

Das Verbundprojekt DreiSATS zeigt, wie eine nachhaltige und dezentrale Kreislaufwirtschaft für Klärschlamm funktionieren kann. Ein wichtiger Bestandteil ist die Phosphorrückgewinnung aus Klärschlammasche. Dafür nutzt das Projekt die patentierte Staubfeuerung von Carbotechnik zur thermischen Verwertung.

Die Technologie ermöglicht einen wirtschaftlichen Betrieb auch bei kleineren Anlagen. Gleichzeitig entfernt das integrierte Verfahren Schwermetalle aus der Asche und verbessert dadurch ihre Qualität. Damit schafft das Verfahren eine wichtige Grundlage für die weitere Nutzung der Asche als Dünger.

Nachhaltige thermische Verwertung von Klärschlamm

Im Mittelpunkt des Projekts steht die thermische Verwertung von Klärschlamm. Die patentierte Staubfeuerung von Carbotechnik ermöglicht dabei eine dezentrale Lösung, die auch für kleinere Anlagen wirtschaftlich interessant ist.

Ein weiterer Vorteil liegt in der integrierten Schwermetallentfrachtung. Das Verfahren reduziert den Schwermetallgehalt der entstehenden Asche und verbessert damit ihre Qualität. Gleichzeitig bleiben die enthaltenen Nährstoffe für weitere Anwendungen nutzbar.

Phosphorrückgewinnung schafft regionale Kreisläufe

Die Phosphorrückgewinnung aus Klärschlammasche bietet großes Potenzial für eine regionale Kreislaufwirtschaft. Statt Nährstoffe über weite Strecken zu transportieren, können Unternehmen und Anlagenbetreiber regionale Ressourcen gezielt nutzen.

Die aufbereitete Asche eignet sich als Grundlage für die weitere Nutzung als Dünger. Auf diese Weise können regionale Nährstoffbedarfe aus lokalen Quellen gedeckt werden.

Das reduziert nicht nur Transportwege, sondern stärkt zugleich die regionale Wertschöpfung.

Pontes-Pabuli-Verfahren zur Aufbereitung der Asche

Ergänzend zur thermischen Verwertung bietet das Pontes-Pabuli-Verfahren weitere Möglichkeiten zur Rückgewinnung von Phosphor.

Das Verfahren nutzt Säureaufschluss und Granulierung, um Phosphor aus Klärschlammaschen zurückzugewinnen und zu marktfähigen Düngern zu verarbeiten. Damit ergänzt es die thermische Behandlung und erweitert die Möglichkeiten einer nachhaltigen Nutzung der gewonnenen Ressourcen.

Nachhaltige Phosphorrückgewinnung mit regionalem Potenzial

Das Zusammenspiel verschiedener Technologien zeigt, wie eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft für Klärschlamm funktionieren kann. Die thermische Verwertung, die Schwermetallentfrachtung und die anschließende Aufbereitung der Asche schaffen gemeinsam neue Perspektiven für die Nutzung wertvoller Nährstoffe.

Insbesondere die Phosphorrückgewinnung aus Klärschlammasche kann dazu beitragen, regionale Stoffkreisläufe zu schließen und vorhandene Ressourcen effizienter zu nutzen.

Weniger Transporte und mehr regionale Wertschöpfung

Das DreiSATS-Projekt verbindet technologische Lösungen mit einem regionalen Ansatz. Dezentrale Anlagen reduzieren Transportwege. Gleichzeitig bleiben wertvolle Nährstoffe in der Region und können für die Herstellung von Düngern genutzt werden.

So leistet das Projekt einen praxisnahen Beitrag zu einer nachhaltigen Phosphorrückgewinnung und zu einer ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft.

Fazit: Klärschlamm als regionale Ressource nutzen

DreiSATS zeigt, dass Klärschlamm und die daraus entstehenden Aschen mehr als reine Abfallstoffe sein können. Moderne thermische Verfahren und gezielte Aufbereitung gewinnen wertvolle Ressourcen zurück und machen sie für weitere Anwendungen nutzbar.

Die Kombination aus der patentierten Staubfeuerung von Carbotechnik und dem Pontes-Pabuli-Verfahren schafft interessante Perspektiven für eine dezentrale und nachhaltige Phosphorrückgewinnung.

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