Brennstoffversorgung für Drehrohröfen in Österreich
Das Projekt im Schnelldurchlauf
Dosieranlage für Braunkohlestaub im LEUBE Zementwerk
Das LEUBE Zementwerk in St. Leonhard zählt zu den ältesten Zementwerksunternehmen der Welt. Das Familienunternehmen verfügt über mehr als 175 Jahre Erfahrung in der Zementproduktion. Dabei liefert LEUBE Qualitätszement als wichtige Ressource für die Baustoffindustrie. Zement kommt in zahlreichen Bereichen zum Einsatz – beispielsweise als Bindemittel für Beton oder als Füllmaterial in der Zahnmedizin.
Neue Dosieranlage nach Brand im Jahr 2013
Nach einem Brand im Jahr 2013 ersetzte Carbotechnik die bestehende Dosieranlage für Braunkohlestaub und erneuerte gleichzeitig den Silokonus. Zum Lieferumfang gehörten unter anderem Fluidisierluftgebläse, Zellenradschleuse, Flachschieber, Aufsatzfilter und verschiedene Armaturen.
Darüber hinaus realisierte Carbotechnik die Steuerung und Regelung der Fördermengen mit einer eigenen SPS inklusive Visualisierung. Über eine Ethernetverbindung integrierte Carbotechnik die SPS außerdem in das bauseitige Prozessleitsystem. Dadurch stehen sämtliche Funktionen und Meldungen direkt im übergeordneten Leitsystem zur Verfügung.
Hohe Förderleistung für die Klinkerproduktion
Die Erzeugung von Zementklinker als Grundstoff für die Zementproduktion benötigt viel Energie. Deshalb kommt einer zuverlässigen und leistungsfähigen Brennstoffversorgung eine wichtige Rolle zu. Die Drehrohröfen im LEUBE Zementwerk können jeweils mit bis zu 6 t/h Braunkohlestaub befeuert werden.
Um diese hohe Förderleistung zu realisieren, verband Carbotechnik jeweils zwei Dosierscheiben über ein Y-Stück. Dadurch ermöglicht die Dosieranlage die erforderliche Brennstoffförderung für den Betrieb der Drehrohröfen.





