Kombibrenner für Grünfutterverarbeitung
Das Projekt im Schnelldurchlauf
Braunkohlenstaub für die Trocknungsanlage in Egling
Braunkohlenstaub in der Trocknungsanlage bietet eine wirtschaftliche Alternative zur bisherigen Flüssiggasfeuerung. In der Trocknungsanlage Wolfratshausen Ost e.G. am Standort Egling verarbeitet die Trocknungsgenossenschaft Grünfutter. Daraus entstehen Trockengras und weitere Produkte.
Trocknung von Grünfutter in Egling
Die Trocknungsgenossenschaft produziert jährlich rund 8.000 bis 10.000 Tonnen Trockengras. Anschließend presst sie das getrocknete Grünfutter entweder zu Hochdruckballen oder verarbeitet es zu Pellets.
Für diesen Trocknungsprozess benötigt die Anlage eine zuverlässige Wärmeversorgung. Bisher erzeugte eine Flüssiggasfeuerung die notwendige Wärme. Dabei verbrauchte die Anlage jährlich rund 700 bis 900 Tonnen Butan.
Da dieser Brennstoff hohe Kosten verursachte, suchte die Trocknungsgenossenschaft nach einer wirtschaftlicheren Lösung.
Umstellung von Flüssiggas auf Braunkohlenstaub
Deshalb ersetzte Carbotechnik den bisherigen Brennstoff Flüssiggas durch Braunkohlenstaub. Dafür installierte das Unternehmen die erforderliche Brennstofftechnik und integrierte sie in die bestehende Trocknungsanlage.
Zunächst errichtete Carbotechnik ein Vorratssilo mit 120 m³ Volumen. Zusätzlich installierte das Unternehmen eine passende Dosiermaschine für Braunkohlenstaub.
Dadurch entstand eine zuverlässige Lösung für die Lagerung und kontinuierliche Dosierung des Brennstoffs. Gleichzeitig konnte die bestehende Wärmeversorgung an den neuen Brennstoff angepasst werden.
Kombibrenner für flexiblen Brennstoffwechsel
Im Zuge der Umrüstung ersetzte Carbotechnik außerdem den vorhandenen Brenner. Stattdessen kommt ein Kombibrenner für BKS-Brenner und Flüssiggas zum Einsatz.
Der Kombibrenner ermöglicht den Betrieb mit unterschiedlichen Brennstoffen. Dadurch kann die Trocknungsanlage flexibel auf den jeweiligen Brennstoffbedarf reagieren.
Zudem kann der Betreiber den Brennstoff praktisch verzugslos wechseln. Somit bleibt die Anlage auch bei einem Wechsel zwischen Braunkohlenstaub und Flüssiggas flexibel.
Diese Lösung erhöht außerdem die Betriebssicherheit. Gleichzeitig steht mit Flüssiggas weiterhin ein alternativer Brennstoff zur Verfügung.
Silo- und Dosiertechnik von Carbotechnik
Für die Umstellung auf Braunkohlenstaubfeuerung lieferte Carbotechnik wichtige Komponenten der Brennstoffversorgung.
Der Leistungsumfang umfasst:
- 120 m³ Vorratssilo
- Dosiermaschine für Braunkohlenstaub
- Brennstoffversorgung und Dosiertechnik
- Kombibrenner für BKS-Brenner und Flüssiggas
- Integration der neuen Technik in die bestehende Trocknungsanlage
Die Komponenten arbeiten dabei als abgestimmtes System zusammen. Das Silo speichert den Brennstoff. Anschließend übernimmt die Dosiermaschine die kontrollierte Brennstoffzufuhr. Dadurch erhält der Brenner kontinuierlich die benötigte Brennstoffmenge.
Wirtschaftliche Brennstoffversorgung für Trocknungsanlagen
Das Projekt in Egling zeigt, wie sich eine bestehende Trocknungsanlage mit Braunkohlenstaub modernisieren lässt. Durch die Umstellung auf einen alternativen Brennstoff konnte die Anlage ihre bisherige Flüssiggasversorgung ersetzen.
Außerdem sorgen das 120 m³ Vorratssilo und die Dosiermaschine für eine zuverlässige Brennstoffversorgung. Der Kombibrenner ermöglicht gleichzeitig einen schnellen Wechsel zwischen den verfügbaren Brennstoffen.
Damit verbindet die Lösung eine flexible Brennstoffversorgung mit bewährter Anlagen- und Dosiertechnik.
Carbotechnik unterstützt industrielle Trocknungsanlagen mit individuell abgestimmten Silo-, Dosier- und Brennerlösungen. So entstehen zuverlässige Systeme für die Wärmeversorgung von Trocknungsprozessen.




