CARBOTECHNIK ENERGIESYSTEME GMBH

Lauterbachstr. 12
82538 Geretsried-Gelting
Telefon: 08171/9282-0
Fax: 08171/9282-79

Dosieranlagen


Dosieranlagen dienen zum Fluidisieren, Dosieren und pneumatisch Fördern.

Der Carbotechnik – Dosierer dient zum kontinuierlichen Dosieren von staubförmigen fluidisierbaren Brennstoffen sowie Schüttgütern (z.B. Kohlenstaub, Kalkstaub, Feinkalk, Kalkhydrat, Holzstaub, staubförmige Schüttgüter) in Verbrennungs- oder Verfahrensprozesse über eine pneumatische Förderung. Die Dosierleistung ist stufenlos proportional der Antriebsdrehzahl veränderbar.

Um staubförmigen Brennstoff unter Beachtung der TA-Luft verfeuern zu können, ist eine gleichmäßige Brennstoffzufuhr notwendig. Hierfür ist unser spezieller Dosierer geschaffen worden, der mit seiner ATEX-Tauglichkeit alle feuerungs- und sicherheitstechnischen Anforderungen erfüllt.
 

 

Fordern Sie Ihr kostenfreies Angebot auf ein CT-Dosiersystem zur Förderung staubförmiger Produkte an:

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Aufbau und Funktionsweise

Die Dosiermaschine ist in der Regel unter einem Lagersilo angeordnet und wird über eine Zellenradschleuse in Abhängigkeit der Füllstandssonde befüllt.

Die Dosiermaschine besteht aus einem zylindrischen Behälter, der bis zu 10 bar druckstoßfest (für Brennstäube) ausgeführt werden kann. Sie trägt unten einen Fließboden und ist etwa zu 2/3 mit dem Produkt gefüllt. Drückt man über ein Fluidisiergebläse (ausgestattet mit Ansaugfilter, Stellklappe, MIN – Druckwächter die Luft mit geringer Geschwindigkeit von unten durch den Fließboden, so fluidisiert das Produkt, d. h. es dehnt sich um ca. 1/3 aus und nimmt flüssigkeitsähnliche Eigenschaften an. In dieser Form fließt es wie Flüssigkeit durch Öffnungen, füllt Hohlräume usw.. Dabei nimmt das Produkt eine sehr gleichmäßige Dichte an, die sich bei Änderung des Fluidisierluftdurchsatzes nicht ändert. Zusätzlich wird werden die statischen Drücke unter dem Fließboden und oberhalb des fluidisierten Staubes gemessen und durch ein U-Rohr vor Ort angezeigt.

In diesem so fluidisierten Staub tauchen je nach Ausführung von oben eine oder mehrere horizontal angeordnete Lochscheiben ein. Die Löcher der Lochscheibe füllen sich im Fließbett mit dem fluidisierten Staub. Von unten wird Förderluft herangeführt und bläst den Staub aus den Löchern nach oben in die Förderleitung. Die Leitungen werden durch mit Federn gegen die Lochscheibe gedrückte Gleitringe oben und unten abgedichtet. Für jede Dosierscheibe wird die Förderluft mit einem Gebläse (Seitenkanal- oder Drehkolbenverdichter) erzeugt, das ebenfalls wie das Fluidisierluftgebläse mit Ansaugefilter und MIN - Druckwächter ausgerüstet ist. Die jeweilige Förderleistung wird über die Drehzahl (Frequenzumrichter) der Lochscheiben gesteuert.

Zwar liegt hier zunächst eine volumetrische Dosierung vor. Wegen der konstant bleibenden Dichte des fluidisierten Produkts entspricht dies mit sehr guter Annäherung auch einer gravimetrischen Dosierung.

Das Produktniveau wird mittels elektrischer Niveausonden gesteuert. Sinkt das Niveau bis zur Nachfüllsonde, wird die Nachfüllung mittels Zellenrad-Siloauslauf und einer Druckluftauflockerung eingeschaltet und bei Ansprechen der darüber liegenden MAX-Sonde abgeschaltet. Eine dritte etwas tiefer sitzende MIN – Sonde sichert eine Mindestproduktmenge in der Maschine.

Die Lochscheiben sowie ein zentrales Rührwerk, welches Luftkanalbildung verhindert, werden von senkrechten Wellen angetrieben, deren Getriebemotore auf dem Deckel des Dosiermaschinengehäuses angeordnet sind. Beide Motoren sind mit Drehwächtern versehen. Die Wellendurchführungen werden mit Spülluft beaufschlagt, wodurch sie einfach und wirkungsvoll abgedichtet werden. Durch den Deckel verlaufen ebenfalls die Zuführungsleitungen für Förderluft sowie die Austrittsleitungen für Förderluft mit dem Brennstoff. Die aus dem Staub nach oben austretende Fluidisierluft wird über eine Entlüftungsleitungund ein Entstaubungsfilter auf dem Silo bzw. über ein direkt aufgesetztes Aufsatzfilter auf der Dosiermaschine abgereinigt.

Das Aufsatzfilter bzw. Entstaubungsfilter des Silos besteht aus einem zylindrischen Gehäuse, das die Filtertaschen oder Filterschläuche enthält. Die Abreinigung erfolgt differenzdruck- oder zeitgesteuert durch Druckluftstöße.

Eine Inspektion des Innenraumes kann über ein Mannlöcher ausgeführt werden, wodurch alle Lochscheiben und Dichtungen gut zugänglich sind.
 

Dosierqualität:
Die Abweichung der Dosiergenauigkeit beträgt, zu jedem Zeitpunkt über einen beliebig langen
Zeitraum gemessen, ± 3%.
 

 

Technische Daten und Baugrößen

Förderleistung bzw. Förderluftmengen pro Dosiereinheit (1-flutig)

  Förderleistung [ kg/h] Förderluftmenge [ m³/h ]
DIN - DN 40  500 150
DIN - DN 65  1500  450
DIN - DN 80  2500  700
DIN  - DN 100  3000  850
DIN - DN 125  5000  1350

 

Dosierbehältergrößen und Variationsmöglichkeiten

  Dosiereinheiten
ohne Aufsatzfilter
Dosiereinheiten
mit Aufsatzfilter
DN 1100 2x DE - DN 40
2x DE - DN 65
1x DE - DN 40
1x DE - DN 65
DN 1300 2x DE - DN 40
2x DE - DN 65
2x DE - DN 100
2x DE - DN 40
2x DE - DN 65
1x DE - DN 100
DN 1800 6x DE - DN 40
4x DE - DN 65
4x DE - DN 100
4x DE - DN 40
4x DE - DN 65
2x DE - DN 100
DN 2000 5x DE - DN 100  
DN 2400 9x DE - DN 40  
DN 2600 12x DE - DN 40 9x DE - DN 40
DN 3000 18x DE - DN 40  

 

Die o.g. Variationsmöglichkeiten entsprechen unserem Standardprogramm. Dosiereinheiten können auf Anfrage und je nach Leistungsbedarf 2-flutig ausgeführt werden. Auf Anfrage werden maßgeschneiderte Komplettlösungen dem Kundenwunsch entsprechend angeboten.

Die Dosiermaschine ist geeignet bei üblichen Korngrößenverteilungen bis zu maximalen Korngrößen bis ca. 0,5 mm.
 

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