Carbotechnik

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Silo

Je nach Kundenwunsch und individueller Anforderung sind wir spezialisiert auf die Bevorratung von brennbaren Stäuben wie z.B. Braunkohlestaub.

Carbotechnik Silosysteme sind die wirtschaftlichste Lösung zur Bevorratung von Braunkohlestaub unter Einhaltung der strengen ATEX-Sicherheitsstandards. Bei der Siloauslegung werden auch die sicherheitstechnischen Empfehlungen von Rheinbraun und Vattenfall Europe berücksichtigt.

Siloausrüstung für explosionsgefährdete Bereiche gemäß ATEX:

  • Pneumatische Befüllung aus Zulieferfahrzeugen
  • Kühlung der pneumatischen Förderluft (Ladeluftkühler)
  • Filtertechnik 
  • Füllstandsmessungen
  • Temperaturüberwachungen
  • Explosionsklappen
  • Materialaustrag über Zellenradschleuse
  • Materialauflockerung im Silokonus zum sicheren Austrag
  • Vorrichtung zur Siloinertisierung
  • CO-Messung
  • Fertig verdrahtet
  • Steuerung für alle Betriebsabläufe, Möglichkeit zur Anbindung an
    übergeordnetes PLS.
  • Schlüsselfertiger Aufbau und Inbetriebnahme

 

Allgemeine Beschreibung BKS-Silo:

Ein kohlenstaubgefeuerter Brenner an einer Kesselanlage oder einem Heißgaserzeuger ist mit einem Kohlenstaubsilo ausgerüstet, um die Dosiermaschine und damit den Brenner kontinuierlich mit Brennstoff zu versorgen.

Das Silo, mit einem Nenninhalt von bis zu 3000 m3, ist druckstoßfest und mit Druckentlastung (z.B. Explosionsklappe oder Berstscheibe) ausgeführt. Die Größe des Silos ist insbesondere vom gewünschten Bevorratungszeitraum abhängig.

Der Staub wird per Silofahrzeug (Straßen- oder Schienentransport) angeliefert und pneumatisch in die Siloanlage eingeblasen. Die Ladeluft wird überwacht und über einen Kühler geführt. Während des Beladevorgans können die nachgeschalteten Anlagen (z.B. Dosiermaschine und Brenner) problemlos weiterbetrieben werden.

Auf dem Dach des Silos befindet sich ein Siloaufsatzfilter mit Druckluftabreinigung. Dieser dient zum Entstauben der Trägerluft, die beim Beladen des Silos entsteht. Des Weiteren kann durch diesen Filter auch die Fluidisierluft entstaubt werden, falls kein separater Dosieraufsatzfilter vorhanden ist.

Der Auslauf des Silos (Silokonus) ist so gestaltet, dass selbst der am schlechtesten fließende Braunkohlenstaub problemlos ausgetragen werden kann. Hierzu wird der Auslauf geometrisch optimal gestaltet und darüber hinaus auch Druckluftdüsen zur Auslaufunterstützung am Konus angebrach,t um das Austragen zu unterstützen (Auflockerung der Braunkohle).

Das Silo wird mit Standzargenabstützung ausgeführt. Hier befindet sich z.B. die Carbotechnik Dosiermaschine und alle notwendigen Austrags- und Absperrorgane. Zum Austragen des Braunkohlenstaubs wird eine Zellenradschleuse verwendet. Um das Silo für Wartungszwecke, usw. absperren zu können, werden Schieber mit Antrieb (elektrisch, pneumatisch, Handrad) verwendet.

Der Füllinhalt des Silos wird durch Niveausonden bzw. über eine kontinuierliche Messung überwacht. Überfüllung wird verhindert und mögliche Nachbefüllung wird angezeigt.

Des Weiteren sind als Sicherheitseinrichtungen mehrere Temperatursensoren und bei Bedarf eine CO-Messung verbaut, um einen eventuell im Silo auftretenden Glimmband schnellst möglich zu detektieren und geeignete Gegenmaßnahmen (z.B. Inertisierung) einleiten zu können.

Prinzip eines 120 m³ Braunkohlestaubssilos

 

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